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Starbucks-Mitarbeiter in Houston beteiligen sich an bundesweitem Streik am “Red Cup Day”
Houston, Texas – Am gestrigen “Red Cup Day” beteiligten sich Starbucks-Mitarbeiter in Houston an einem landesweiten Streik, um bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Der Streik fand vor dem Hintergrund der beliebten Feiertagstradition von Starbucks statt, bei der die Becher mit einem roten Design gestaltet werden.
Die Mitarbeiter, die von der Gewerkschaft “Service Employees International Union” (SEIU) unterstützt werden, traten in den Ausstand und forderten faire Löhne, bessere Arbeitszeiten und eine verbesserte Gesundheitsversorgung. Die Protestaktion fand vor zwei Starbucks-Filialen in Houston statt und hatte zur Folge, dass die Geschäfte an diesem Tag vorübergehend geschlossen wurden.
Die SEIU betonte, dass die Forderungen der Arbeitnehmer gerechtfertigt seien, da Starbucks in den letzten Jahren hohe Gewinne erzielt habe, während die Beschäftigten mit unsicheren Arbeitsverträgen und niedriger Bezahlung zu kämpfen hätten. “Es ist an der Zeit, dass Starbucks die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter anerkennt und fair entlohnt”, betonte ein SEIU-Vertreter.
Einige Kundinnen und Kunden zeigten Verständnis für den Streik, während andere enttäuscht waren, dass sie ihren geliebten Kaffee an diesem besonderen Tag nicht genießen konnten. “Ich unterstütze den Kampf der Arbeiter, aber ich vermisse meinen Red Cup schon ein bisschen”, meinte eine Kundin.
Starbucks äußerte sich bislang nicht zu dem Streik, betonte jedoch in früheren Statements sein Engagement für seine Mitarbeiter und deren Wohlbefinden. Das Unternehmen verwies zudem auf seine flexiblen Arbeitszeitmodelle und Zusatzleistungen wie Krankenversicherung und Aktienoptionen.
Der Streik soll heute fortgesetzt werden, mit weiteren Starbucks-Filialen in Texas und anderen Bundesstaaten, die von der landesweiten Aktion betroffen sein werden. Es wird erwartet, dass der Druck auf Starbucks steigt, um auf die Forderungen der streikenden Mitarbeiter einzugehen und Verhandlungen aufzunehmen.
Die SEIU verspricht, den Druck aufrechtzuerhalten, bis gerechte Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten erreicht sind. Die Streikenden hoffen darauf, dass ihr mutiger Schritt andere Starbucks-Mitarbeiter in ganz Amerika dazu ermutigt, ebenfalls für ihre Rechte einzutreten und Verbesserungen zu erzielen.