Bildquelle:https://www.silive.com/news/2023/10/tens-of-thousands-of-nyc-schoolchildren-not-taking-advantage-of-pandemic-food-benefits-report.html
Zehntausende von New Yorker Schulkindern machen laut Bericht keine Nutzung von pandemiebedingten Essenshilfen
NEW YORK CITY – Ein aktueller Bericht zeigt, dass sich zehntausende von New Yorker Schulkindern nicht an den pandemiebedingten Essenshilfen beteiligen, die ihnen zur Verfügung gestellt werden. Obwohl die Stadt große Anstrengungen unternommen hat, um sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler während der COVID-19-Pandemie ausreichend mit Mahlzeiten versorgt sind, scheinen viele diese Hilfen nicht zu nutzen.
Die Studie, die von Experten durchgeführt wurde, ergab, dass fast 40.000 Schülerinnen und Schüler an städtischen Schulen in New York City keine Vorteile aus dem kostenfreien Schulessenprogramm zogen, das während der Pandemie eingeführt wurde. Dieses Programm war eine direkte Reaktion auf die wachsende Erkenntnis, dass zahlreiche Familien mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind und Probleme haben, ihren Kindern ausreichende Nahrung zur Verfügung zu stellen.
Diejenigen, die die Ursachen dieser ungenutzten Essenshilfen erforscht haben, identifizieren verschiedene Gründe, die dazu beigetragen haben könnten. Ein Faktor könnte sein, dass einige Familien möglicherweise nicht ausreichend über die Existenz und den Ablauf des Programms informiert wurden. Andererseits könnten andere Familien sich möglicherweise schämen, diese Hilfen in Anspruch zu nehmen, da dies einen gewissen Stigma mit sich bringen kann.
Die Reaktionen auf den Bericht waren gemischt. Während einige darauf hinwiesen, dass die Stadt ihre Bemühungen verstärken sollte, um sicherzustellen, dass alle berechtigten Schülerinnen und Schüler von den Essenshilfen profitieren können, argumentierten andere, dass die fehlende Nutzung möglicherweise ein Indikator dafür ist, dass sich die wirtschaftliche Lage einiger Familien verbessert hat.
Die Stadtverwaltung hat angekündigt, dass sie Maßnahmen ergreifen wird, um die Informationsverteilung über das kostenfreie Schulessenprogramm zu verbessern und sicherzustellen, dass alle betroffenen Familien über die verfügbaren Leistungen informiert werden. Auf diese Weise sollen Barrieren abgebaut und das Stigma verringert werden, um sicherzustellen, dass alle Kinder in New York City ausreichend mit Nahrung versorgt werden.
Die Bildungseinrichtungen in New York City spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von Mahlzeiten für Schülerinnen und Schüler. Während der Pandemie haben Schulen eine noch größere Verantwortung übernommen, da viele Kinder aufgrund der Unterbrechung des Lernens von zu Hause aus abhängig von den Mahlzeiten der Schule waren.
Die Auswirkungen der nicht beanspruchten Essenshilfen auf die betroffenen Kinder können erheblich sein, da eine angemessene Ernährung ein wesentlicher Bestandteil des Lernprozesses ist. Experten und Pädagogen mahnen daher weiterhin, dass kein Kind aufgrund von Nahrungsmittelunsicherheit oder fehlendem Zugang zu Mahlzeiten benachteiligt werden sollte.
Es bleibt abzuwarten, ob die Bemühungen der Stadt, die Verbreitung und Nutzung der pandemiebedingten Essenshilfen zu verbessern, zu einer umfassenderen Inanspruchnahme führen werden. Unterdessen bleibt das Thema der Nahrungssicherheit bei Schulkindern ein wichtiges Anliegen, das die Aufmerksamkeit der Gemeinschaft erfordert, um sicherzustellen, dass kein Kind leer ausgeht.